Heute hatte ich, zusammen mit einigen Austauschschuelern, die Moeglichkeit in das Kinderdorf "Aldeas Alalay" zu fahren.
Das ist ein Kinderheim etwa eine halbe Stunde von La Paz entfernt, und der Mann von unserer Mathelehrerin arbeitet da einmal in der Woche ehrenamtlich und hat uns von daher also rumgefuerht.
Das Kinderdorf beherbergt zur Zeit 65 Kinder von 6 bis 18 Jahren, die von Dort aus zur Schule gehen muessen, im Dorf in der eigenen Baeckerei, Schreiner- oder Schneiderei arbeiten muessen und wenn es geht eine Arbeit lernen sollen.
Die Kinder sind meist keine Waisen, sondern wurden entweder missbraucht oder die Familien hatten einfach nicht mehr genug Geld oder Platz. Frueher waren es 110 Kinder, mittlerweile, so hat Jens uns erzaehlt, gibt es aber fuer die missbrauchten minderjaehrigen Maedchen, die schon ein Kind haben und die ehemals oder immernoch Drogenabhaengigen Extraheime...
Als wir zu dem Heim gefahren sind waren wir erstmal total postitiv ueberrascht, weil es von weitem wirklich schoen aussah, aber der Schein truegt.
Das Dorf liegt auf einem Berg hinter einem Flussbett, ueberdass es keine Bruecke gibt, sodass es sein kann, dass Autos zur Regenzeit einfach einige Tage lang nicht rein- oder rauskommen.
Jens hat uns als erstes durch das Gelaende und die Haeuser gefuerhrt und das Heim ist in verschiedene kleinere Haeuschen eingeteilt, den "Cabañas" in denen immer so um die 20 Kinder, aufgeteilt nach Altersgruppe und Geschlecht, wohnen.
Die Haeuser sind schon total Baufaellig, allerdings fehlt das Geld fuer groessere Reperaturen. Ausserdem ist das Grundstueck total schlecht bebaubar. Der Boden rutscht zT weg, wodurch vor einem Jahr ein Gebaeude (indem sich die Kueche befand) weggerutscht ist. Die Bauweise ist einfach zu billig, als das sie dem Stand halten koennte. Das Kinderdorf hat seit dem immer noch keine neue Kueche, sondern nur eine winzige provisorisch eingerichtigte.
Sie ist kleiner als unsere in Deutschland, es gibt nur wenig Sachen und da soll fuer ungefahr 75 Leute gekocht werden!
Die Kinder wohnen, nach alter und geschlecht aufgeteilt, in den sogenannten "cabañas" und schlafen in Zimmern mit 2-4 Leuten, in denen es nicht mehr gibt als Betten und ein oder 2 Regale. Einige Kinder schlafen auf Betten ohne Matratzen und generell haben die Kinder sehr wenige persoenliche Sachen. Auf dem Gelaende gibts ausserdem noch nen Aufenthaltsraum, wo es auch nen Fernseher und Spiele gibt, eine Versammlungshalle, deren Wellblechdach aber undicht ist und die auch zT schon abgerutscht ist, einen Sportplatz, Bueroraume, Kueche und Essensraum, und halt Baeckerrei, Schneiderei, Schreinerei, durch die das Dorf erstens selbstbenoetigte Sachen selber machen kann, aber auch Geld einnimmt, indem an umliegende Doerfer verkauft wird.
Nach der Fuehrung haben wir uns dann noch ein bisschen mit den Kindern unterhalten und Aepfel verteilt (Frau Georgi hatte uns gesagt, dass wir welche mitbringen sollten, weil die Kinder da kaum welche bekommen, sondern wenn Obst immer nur Bananen und Orangen, weil die am billigsten sind). Zuerst kamen wir uns dabei ein bisschen doof vor, die Kinder zu fragen, wer denn jetzt einen Apfel will, war dann aber doch nicht so, denn die Kinder haben sich ja schon fast da drauf gestuerzt und wollten alle unbedingt Aepfel haben und haben sich wirklich gefreut.
Alles im allen war ich schon etwas bedrueckt, nachdem ich die Zustaende dort gesehen habe und die Kinder taten mir schon wirklich leid aber irgendwie hat man auch etwas Zuversicht bekommen, da die Leute, die da arbeiten, es schaffen den Kindern zu helfen, dass sie eine mehr oder weniger faire Kindheit bekommen koennen und auch noch Chancen haben, dass in der Zukunft was aus ihnen wird und sie nicht mehr auf der Strasse arbeiten...und die Kinder waren wirklich suess!
Wen naehere Infos oder so interessieren: www.alalay.org (ist aber auf Spanisch, ne deutsch- oder englischsprachige Seite hab ich nicht gefunden)
Donnerstag, 20. März 2008
Montag, 10. März 2008
Copacabana - Isla del Sol
Dieses Wochenende bin ich mit 15 weiteren Austauschschuelern in Copacabana und auf der Isla del Sol gewesen. Macht es euch gemuetlich, denn ich denke es wird ein laengerer Bericht folgen...Hab es der Einfachheit halber in die verschiedenen Tage eingeteilt:
Tag 1
Am Freitag hatte ich keine Schule, da wir uns schon um 10 mit dem Busfahrer getroffen haben und es los ging. Unser Bus war ein Minibus fuer 10 Leute und Fahrer aber wir haben uns irgendwie mit 6 Leuten mehr reingequetscht. Das sah auf jeden Fall ganz lustig aus, mit den ganzen Rucksaecken, die auch noch aufs Dach geschnallt waren (Fotoalbum) und bei einigen, steil nach oben steigenden Strassen, hatte ich dann doch Sorge, ob wir ueberhaupt hoch kommen. Ist aber gut gegangen, also haben wir kurz darauf El Alto durchquert. El Alto ist urspruenglich mal ein Teil von La Paz gewesen, aber mittlerweile mit, glaub ich, ueber 700.000 Einwohnern zu einer eigenen Stadt geworden. El Alto ist eine Stadt, in der nur Indigenas wohnen und die meisten haben kaum etwas. Die Hausangestellten, Gaertner, Busfahrer, Strassenverkaeufer und so weiter wohnen da und El Alto ist die am schnellsten wachsende Stadt Suedamerikas, da jeden Tag weitere 100 Bauern kommen, um von dort aus Arbeit in La Paz zu suchen.
Die Stadt ist schrecklich! Kein Slum, aber die ganze Stadt ist ein einziges Armenviertel. Eine riesigbreite Strasse fuert hindurch, die La Paz mit Oruro usw verbindet, aber wenn man diese Hauptstrasse verlaesst, sind die Strassen voller Loecher oder einfach nur noch Schlammwege. Ueberall werden "Haeuser" gebaut. Viele Haeuser sind so runtergekommen, dass man sich wirklich fragt, ob da Leute drin wohnen. Mit kaputten Fensterscheiben, oder einfach gar keinen Fensterscheiben, alles ist graubraun, da die Steine nicht verputzt sind, und es ist total muellig und schlammig und dreckig. In El Alto gibt es kaum private Autos, sondern fast nur Minibusse und ganze Rudel von Strassenhunden ziehen durch die Gegend, um den Muell nach etwas Fressbarem ab zu suchen. Wenn die Autos anhalten (und das tun sie aufgrund des Verkehrschaoses staendig) kommen Kinder oder alte Leute mit Sachen, die sie an die Insassen der Autos verkaufen wollen und Frauen schleppen riesige Beutel mit Verkaufssachen oder anderem, die wahnsinnig schwer sein muessen auf dem Ruecken. Fliessendes Wasser gibt es in El Alto meistens nicht, und die Anzisachen werden in Fluessen gewaschen!
Dieser Unterschied zwischen El Alto und der "Zona Sur", dem Teil, in dem ich wohne, ist einfach wahnsinnig gross. Das sind wirklich 2 verschiedene Welten. Die Zona Sur, mit den Villen und Wachleuten und mit den Geschaeften und Cafes und Parks und dann El Alto...sowas hab ich noch nie gesehen!
Etwa eine Stunde faehrt man durch El Alto, bis man aufs Land kommt. Auch hier leben die Leute nicht viel besser. Die "Bauernhoefe" sind kleine Lehmhuetten und die Leute muessen wirklich sehr hart arbeiten um von Feldern auf ueber 3600 metern leben zu koennen.
Die Landschaft ist aber einfach unbeschreiblich! Auf dieser Hochebene kann man die immer Schneebedeckten Berge der Anden sehen und das ist echt atemberaubend.
Nach etwa 3 Stunden Fahrt auf der Landstrasse kamen wir dann in ein kleines Dorf am Lago Titicaca, von wo aus man mit "Faehren" (einfach kleineren Motorboten) ein Stueck des Sees ueberquert und noch eine weitere Stunde Autofahrt spaeter gelangt man dann nach Copacabana. Die Aussicht waehrend der Fahrt ist einfach der Wahnsinn. So Atemberaubend schoen, dass wir die ganze Zeit fasziniert aus dem Fenster gestarrt haben und die "Ahhh"s und "Ohhh"s gar nicht mehr aufgehoert haben. Ueber schlaengelstrassen an Berghaengen hatte konnte man richtig viel vom Lago sehen. Das muss man mal gesehen haben!
Unser Hotel mussten wir erstmal suchen, sodass wir kreuz und quer ueber holprige Strassen durch das Touridorf Copacabana gegurkt sind :-) Irgendwann hats aber dann doch geklappt und wir sind an unserem aeusserst naturverbundenem Hotel, das leider 30 Minuten Fussmarsch von Copacabana entfernt lag angekommen. Das Hotel war aber wirklich schoen und so ne kleine Anlage mit Bungalows, die mit Lehm verpuzt waren und auf traditionelle Haeuser gemacht waren. Ich hab mir einen Bungalow mit Greta, Christina und Kati geteilt und wir haben echt den besten erwischt, da wir 2 Schlafzimmer mit 2 Baedern und sogar ne kleine Kueche mit grossem Tisch und so hatten ;-) sowas hatten die anderen nicht! HAHA
War aber eigentlich eh nur zum schlafen..wir haben uns nur schnell frisch gemacht und ausgepackt und dann ging es direkt nach Copacabana! Wir hatten sowas von Glueck mit dem Wetter. Es war wirklich perfekt! Warm und sonnig, was bei ner Hoehe von uber 3800m aber auch echt gefaehrlich sein kann, denn die Sonne knallt wahnsinnig. Am Anfang wurde ich mit meiner 50+ Sonnencreme noch belaechelt, aber im Gegensatz zu einigen anderen hab ich jetzt keinen Sonnenbrand :-P
Wir hatten Hunger, haben uns also als erstes mal auf die Suche nach etwas essbaren begeben und haben auch ein echt schoenes Gartenrestaurant gefunden. Alles sehr Idillisch und haette auch wirklich toll werden konnen aber das essen war wirklich widerlich...und ich bin was Essen angeht wirklich nicht pingelig!Ich hatte Huehnchen mit Pommes, dass erstens in Fett geschwommen ist und 2. auch noch blutig war und die anderen waren auch nicht so angetan von ihrem Essen. Also haben wir uns dann mehr oder weniger hungrig auf Stadterkundung begeben. Copacabana hat echt so ein "Motto"!
Die ganze Stadt ist voll mit Aussteigertypen und Oeko-Hippi-Klischeekiffertouristen. WIRKLICH! :D
Das war soo lustig...die sind da alle mit bunten Leinenhosen, Treckingsandalen, Federschmuck und Dreads rumgelaufen und dementsprechend waren auch die meisten Bars aufgemacht und ueberall gabs Bob Marley zu hoeren ;-D. Wir haben eigentlich am Freitag nicht mehr so viel gemacht, sind noch ein bisschen da rumgebummelt, haben uns Staende angeguckt und sassen noch in ner Bar rum...sowas halt.
Achja…wir sind auf unserer Erkundungstur irgendwann in der Markthalle des Dorfes gelandet und da ist mir der Apetit auf Fleisch auch erst mal vergangen. Da lagen ganze Schweine (und daneben die abgetrennten Koepfe) rum und riesige Haufen Fleisch einfach auf der Theke, ohne Abgrenzung vor den Kunden und natuerlich hatten die Verkaeufer auch keine Handschuhe oder so an. Wir fanden die Schweine schon so ekelig, dass wir (also Kati, Greta und ich) uns extra schon weg gedreht haben, in Richtung Kaese, Als auf einmal so ein Mann mit nem ganzen, toten Rind ankam. Und weil das zu schwer zum Tragen war, hat ers einfach auf dem Boden die Treppe hochgezogen…und die Strassenhunde hinterher. So kam der dann mit dem Rind auf dem Boden hinter sich herziehend auf uns zu und uns 3 wurde dass echt zu viel. Schreiend und von Wuergereizen gepackt sind wir in Richtung Gemuese geflohen. Wer bitte will das Fleisch noch essen?
Tag 2
Am Samstag gabs um 7 Uhr Fruehstueck und dann ging es auch schon mit dem Boot los in Richtung Isla del Sol. Natuerlich gabs nicht genug Schwimmwesten (nicht weiter Tragisch, aber einfach so typisch fuer Bolivien ;D) und auf dem Hinweg war es kalt, windig und es hat geregnet, weswegen wir uns auf die bevorstehende Wanderung nicht so wirklich gefreut haben. Mit der Zeit wurd es dann aber besser, also waren wir auch wieder motivierter.
Wir hatten einen “Guide” der uns als erstes Inkaruinen auf der Isla del Sol gezeigt hat und uns so einiges erzaehlen konnte. Wusstet ihr zum Beispiel, das “Titicaca” uebersetzt sowas wie “Katzenfelsen” heisst? Laut einer Legende ist naemlich an einer bestimmten Stelle auf der Isla del Sol der Gott der Fruchtbarkeit (soweit ich mich erinnere) den Menschen (noch lange vor den Inkas) in Form eines Pumas auf einem Felsen erschienen und hat ihnen geholfen ihre primitive Lebenssituation zu verbessern. Deshalb hiess also diese eine Stelle auf der Isla del Sol “Titicaca”. Die Inka haben dann die ganze Insel so benannt und durch die spanischen Einwanderer wurde dann erst der ganze See Lago Titicaca genannt.
Ok, genug mit der Geschichtsstunde, aber ich fands echt ganz interessant!Die Wanderung ueber die Isla del Sol war wahnsinnig anstrengend. 10 km sind nicht wirklich viel, aber auf knapp 4000m und ueber kleine Trampelpfade ueber Felsen und an Berghaengen oder durch den Schlamm, dass ist echt Sport! Wir waren zwischendurch wirklich fertig und mussten uns immer wieder aufraffen zum Weiterlaufen, denn dieses staendige Bergauf und Bergab geht echt in die Beine, aber es hat jeden Schritt gelohnt, denn es war wunderschoen! Man hat einen super Ausblick ueber den Lago und kann sogar den Anfang von Peru am Horizont sehen. Wir sind durch Doerfer gelaufen und an einem Strand entlang, ueber Berge und Felsen und es war echt der Wahnsinn. Das einzige, was nicht so geil war, war dass die Bewohner der Isla del Sol wirklich geil auf unser Geld waren…wir haben ein Foto von einem Esel gemacht und sofort kamen 2 Kinder und haben uns wirklich unfreundlich aufgefordert sie fuer dieses Foto zu bezahlen, weil dass ja ihr Esel sei. Staendig sind einem Kinder ein Stueckchen hinterher gelaufen und wollten uns irgendwelche Sachen verkaufen und waren wirklich zT. veraergert, wenn wir ihnen aber nichts abkaufen wollten. Eine andere Masche: Ein wirklich niedliches Maedchen kam auf uns zu, als wir Schweinchen fotografiert haben und hat gefragt, ob wir auch ein Foto von ihr mit dem Schweinchen machen koennen, haben wir also gemacht und danach hat sie dafuer Geld verlangt, dass sie sie sich fotografieren lassen hat! Hat sie aber nichts bekommen und das Foto hab ich trotzdem behalten. Ganz dreisst war auch, dass ich mal ein Foto von der Landschaft gemacht hab und von unten hat uns doch wirklich ein Junge zugerufen, dass wir ihn fuer das Foto bezahlen muessen..ja klar ist ja auch seine Kueste! :D Nach 5 Stunden sind wir dann in dem Lokal angekommen, in dem wir unser Mittagessen bekommen sollten und ich glaube ich war noch nie so fertig vom Laufen. Ich hab mich wirklich gefuehlt wie nach nem Rollhockeyspiel ;-)
Das Essen war wieder mal doof, da es zu wenig gab und die einfach ein ganzes Huhn in kleine Stuecke geschnitten haben, sodas wir dann echt so ein Stueck Wirbelsaeule auf dem Teller liegen hatten…der Fisch soll, den “Fischessern” nach, wohl ganz lecker gewesen sein und ich hab ihn auch probiert, aber ist einfach immer noch nciht so mein Ding… ;)
Nach dem Mittagessen gings dann noch eine Stunde lang an den Abstieg und danach sassen wir erschoepft aber schwer Beeindruckt von dem Erlebten und Gesehenem in unserem Boot in Richtung Copacabana.
Kati hat sich an dem Tag einen richtig ueblen Sonnenbrand zugezogen, sodas ihr Gesicht angeschwollen ist und Blasen bekommen hat und so…das war wirklich heftig. An dem Abend haben wir bis auf Abendessengehen gar nichts mehr gemacht und sind relativ frueh schlafen gegangen, da wir wirklich total erschoepft waren.
Tag 3
Heute konnten wir dann etwas laenger schlafen, denn Fruehstueck gab es erst um 10. Danach konnten wir uns dann so beschaeftigen, wie wir Lust hatten. Einige waren angeln, einige ausreiten, Christina, Greta und ich sind noch mal nach Copacabana gelaufen um ein paar Andenken zu kaufen und auch mal den Teil ausserhalb der Touristenstrassen zu erkunden, was wirklich ein riesiger Unterschied ist, da die Haeuser auf einmal viel heruntergekommener und die Strassen viel dreckiger sind. Wir hatten aber nicht mehr so viel Zeit, da wir schon um 3 Uhr wieder nach Hause gefahren sind und ja auch noch packen mussten und so.Jetzt sitze ich hier und es ist schon 11 Uhr, weil ich so lange an diesem Bericht gesessen hab. Werd jetzt auch mal schlafen gehen, denn das Wochenende war anstrengend und ich bin wirklich muede…und Morgen ist ja auch schon wieder Schule ;(
Also machts gut und vergesst mich nicht,
Eure Rika:-D
Tag 1
Am Freitag hatte ich keine Schule, da wir uns schon um 10 mit dem Busfahrer getroffen haben und es los ging. Unser Bus war ein Minibus fuer 10 Leute und Fahrer aber wir haben uns irgendwie mit 6 Leuten mehr reingequetscht. Das sah auf jeden Fall ganz lustig aus, mit den ganzen Rucksaecken, die auch noch aufs Dach geschnallt waren (Fotoalbum) und bei einigen, steil nach oben steigenden Strassen, hatte ich dann doch Sorge, ob wir ueberhaupt hoch kommen. Ist aber gut gegangen, also haben wir kurz darauf El Alto durchquert. El Alto ist urspruenglich mal ein Teil von La Paz gewesen, aber mittlerweile mit, glaub ich, ueber 700.000 Einwohnern zu einer eigenen Stadt geworden. El Alto ist eine Stadt, in der nur Indigenas wohnen und die meisten haben kaum etwas. Die Hausangestellten, Gaertner, Busfahrer, Strassenverkaeufer und so weiter wohnen da und El Alto ist die am schnellsten wachsende Stadt Suedamerikas, da jeden Tag weitere 100 Bauern kommen, um von dort aus Arbeit in La Paz zu suchen.
Die Stadt ist schrecklich! Kein Slum, aber die ganze Stadt ist ein einziges Armenviertel. Eine riesigbreite Strasse fuert hindurch, die La Paz mit Oruro usw verbindet, aber wenn man diese Hauptstrasse verlaesst, sind die Strassen voller Loecher oder einfach nur noch Schlammwege. Ueberall werden "Haeuser" gebaut. Viele Haeuser sind so runtergekommen, dass man sich wirklich fragt, ob da Leute drin wohnen. Mit kaputten Fensterscheiben, oder einfach gar keinen Fensterscheiben, alles ist graubraun, da die Steine nicht verputzt sind, und es ist total muellig und schlammig und dreckig. In El Alto gibt es kaum private Autos, sondern fast nur Minibusse und ganze Rudel von Strassenhunden ziehen durch die Gegend, um den Muell nach etwas Fressbarem ab zu suchen. Wenn die Autos anhalten (und das tun sie aufgrund des Verkehrschaoses staendig) kommen Kinder oder alte Leute mit Sachen, die sie an die Insassen der Autos verkaufen wollen und Frauen schleppen riesige Beutel mit Verkaufssachen oder anderem, die wahnsinnig schwer sein muessen auf dem Ruecken. Fliessendes Wasser gibt es in El Alto meistens nicht, und die Anzisachen werden in Fluessen gewaschen!
Dieser Unterschied zwischen El Alto und der "Zona Sur", dem Teil, in dem ich wohne, ist einfach wahnsinnig gross. Das sind wirklich 2 verschiedene Welten. Die Zona Sur, mit den Villen und Wachleuten und mit den Geschaeften und Cafes und Parks und dann El Alto...sowas hab ich noch nie gesehen!
Etwa eine Stunde faehrt man durch El Alto, bis man aufs Land kommt. Auch hier leben die Leute nicht viel besser. Die "Bauernhoefe" sind kleine Lehmhuetten und die Leute muessen wirklich sehr hart arbeiten um von Feldern auf ueber 3600 metern leben zu koennen.
Die Landschaft ist aber einfach unbeschreiblich! Auf dieser Hochebene kann man die immer Schneebedeckten Berge der Anden sehen und das ist echt atemberaubend.
Nach etwa 3 Stunden Fahrt auf der Landstrasse kamen wir dann in ein kleines Dorf am Lago Titicaca, von wo aus man mit "Faehren" (einfach kleineren Motorboten) ein Stueck des Sees ueberquert und noch eine weitere Stunde Autofahrt spaeter gelangt man dann nach Copacabana. Die Aussicht waehrend der Fahrt ist einfach der Wahnsinn. So Atemberaubend schoen, dass wir die ganze Zeit fasziniert aus dem Fenster gestarrt haben und die "Ahhh"s und "Ohhh"s gar nicht mehr aufgehoert haben. Ueber schlaengelstrassen an Berghaengen hatte konnte man richtig viel vom Lago sehen. Das muss man mal gesehen haben!
Unser Hotel mussten wir erstmal suchen, sodass wir kreuz und quer ueber holprige Strassen durch das Touridorf Copacabana gegurkt sind :-) Irgendwann hats aber dann doch geklappt und wir sind an unserem aeusserst naturverbundenem Hotel, das leider 30 Minuten Fussmarsch von Copacabana entfernt lag angekommen. Das Hotel war aber wirklich schoen und so ne kleine Anlage mit Bungalows, die mit Lehm verpuzt waren und auf traditionelle Haeuser gemacht waren. Ich hab mir einen Bungalow mit Greta, Christina und Kati geteilt und wir haben echt den besten erwischt, da wir 2 Schlafzimmer mit 2 Baedern und sogar ne kleine Kueche mit grossem Tisch und so hatten ;-) sowas hatten die anderen nicht! HAHA
War aber eigentlich eh nur zum schlafen..wir haben uns nur schnell frisch gemacht und ausgepackt und dann ging es direkt nach Copacabana! Wir hatten sowas von Glueck mit dem Wetter. Es war wirklich perfekt! Warm und sonnig, was bei ner Hoehe von uber 3800m aber auch echt gefaehrlich sein kann, denn die Sonne knallt wahnsinnig. Am Anfang wurde ich mit meiner 50+ Sonnencreme noch belaechelt, aber im Gegensatz zu einigen anderen hab ich jetzt keinen Sonnenbrand :-P
Wir hatten Hunger, haben uns also als erstes mal auf die Suche nach etwas essbaren begeben und haben auch ein echt schoenes Gartenrestaurant gefunden. Alles sehr Idillisch und haette auch wirklich toll werden konnen aber das essen war wirklich widerlich...und ich bin was Essen angeht wirklich nicht pingelig!Ich hatte Huehnchen mit Pommes, dass erstens in Fett geschwommen ist und 2. auch noch blutig war und die anderen waren auch nicht so angetan von ihrem Essen. Also haben wir uns dann mehr oder weniger hungrig auf Stadterkundung begeben. Copacabana hat echt so ein "Motto"!
Die ganze Stadt ist voll mit Aussteigertypen und Oeko-Hippi-Klischeekiffertouristen. WIRKLICH! :D
Das war soo lustig...die sind da alle mit bunten Leinenhosen, Treckingsandalen, Federschmuck und Dreads rumgelaufen und dementsprechend waren auch die meisten Bars aufgemacht und ueberall gabs Bob Marley zu hoeren ;-D. Wir haben eigentlich am Freitag nicht mehr so viel gemacht, sind noch ein bisschen da rumgebummelt, haben uns Staende angeguckt und sassen noch in ner Bar rum...sowas halt.
Achja…wir sind auf unserer Erkundungstur irgendwann in der Markthalle des Dorfes gelandet und da ist mir der Apetit auf Fleisch auch erst mal vergangen. Da lagen ganze Schweine (und daneben die abgetrennten Koepfe) rum und riesige Haufen Fleisch einfach auf der Theke, ohne Abgrenzung vor den Kunden und natuerlich hatten die Verkaeufer auch keine Handschuhe oder so an. Wir fanden die Schweine schon so ekelig, dass wir (also Kati, Greta und ich) uns extra schon weg gedreht haben, in Richtung Kaese, Als auf einmal so ein Mann mit nem ganzen, toten Rind ankam. Und weil das zu schwer zum Tragen war, hat ers einfach auf dem Boden die Treppe hochgezogen…und die Strassenhunde hinterher. So kam der dann mit dem Rind auf dem Boden hinter sich herziehend auf uns zu und uns 3 wurde dass echt zu viel. Schreiend und von Wuergereizen gepackt sind wir in Richtung Gemuese geflohen. Wer bitte will das Fleisch noch essen?
Tag 2
Am Samstag gabs um 7 Uhr Fruehstueck und dann ging es auch schon mit dem Boot los in Richtung Isla del Sol. Natuerlich gabs nicht genug Schwimmwesten (nicht weiter Tragisch, aber einfach so typisch fuer Bolivien ;D) und auf dem Hinweg war es kalt, windig und es hat geregnet, weswegen wir uns auf die bevorstehende Wanderung nicht so wirklich gefreut haben. Mit der Zeit wurd es dann aber besser, also waren wir auch wieder motivierter.
Wir hatten einen “Guide” der uns als erstes Inkaruinen auf der Isla del Sol gezeigt hat und uns so einiges erzaehlen konnte. Wusstet ihr zum Beispiel, das “Titicaca” uebersetzt sowas wie “Katzenfelsen” heisst? Laut einer Legende ist naemlich an einer bestimmten Stelle auf der Isla del Sol der Gott der Fruchtbarkeit (soweit ich mich erinnere) den Menschen (noch lange vor den Inkas) in Form eines Pumas auf einem Felsen erschienen und hat ihnen geholfen ihre primitive Lebenssituation zu verbessern. Deshalb hiess also diese eine Stelle auf der Isla del Sol “Titicaca”. Die Inka haben dann die ganze Insel so benannt und durch die spanischen Einwanderer wurde dann erst der ganze See Lago Titicaca genannt.
Ok, genug mit der Geschichtsstunde, aber ich fands echt ganz interessant!Die Wanderung ueber die Isla del Sol war wahnsinnig anstrengend. 10 km sind nicht wirklich viel, aber auf knapp 4000m und ueber kleine Trampelpfade ueber Felsen und an Berghaengen oder durch den Schlamm, dass ist echt Sport! Wir waren zwischendurch wirklich fertig und mussten uns immer wieder aufraffen zum Weiterlaufen, denn dieses staendige Bergauf und Bergab geht echt in die Beine, aber es hat jeden Schritt gelohnt, denn es war wunderschoen! Man hat einen super Ausblick ueber den Lago und kann sogar den Anfang von Peru am Horizont sehen. Wir sind durch Doerfer gelaufen und an einem Strand entlang, ueber Berge und Felsen und es war echt der Wahnsinn. Das einzige, was nicht so geil war, war dass die Bewohner der Isla del Sol wirklich geil auf unser Geld waren…wir haben ein Foto von einem Esel gemacht und sofort kamen 2 Kinder und haben uns wirklich unfreundlich aufgefordert sie fuer dieses Foto zu bezahlen, weil dass ja ihr Esel sei. Staendig sind einem Kinder ein Stueckchen hinterher gelaufen und wollten uns irgendwelche Sachen verkaufen und waren wirklich zT. veraergert, wenn wir ihnen aber nichts abkaufen wollten. Eine andere Masche: Ein wirklich niedliches Maedchen kam auf uns zu, als wir Schweinchen fotografiert haben und hat gefragt, ob wir auch ein Foto von ihr mit dem Schweinchen machen koennen, haben wir also gemacht und danach hat sie dafuer Geld verlangt, dass sie sie sich fotografieren lassen hat! Hat sie aber nichts bekommen und das Foto hab ich trotzdem behalten. Ganz dreisst war auch, dass ich mal ein Foto von der Landschaft gemacht hab und von unten hat uns doch wirklich ein Junge zugerufen, dass wir ihn fuer das Foto bezahlen muessen..ja klar ist ja auch seine Kueste! :D Nach 5 Stunden sind wir dann in dem Lokal angekommen, in dem wir unser Mittagessen bekommen sollten und ich glaube ich war noch nie so fertig vom Laufen. Ich hab mich wirklich gefuehlt wie nach nem Rollhockeyspiel ;-)
Das Essen war wieder mal doof, da es zu wenig gab und die einfach ein ganzes Huhn in kleine Stuecke geschnitten haben, sodas wir dann echt so ein Stueck Wirbelsaeule auf dem Teller liegen hatten…der Fisch soll, den “Fischessern” nach, wohl ganz lecker gewesen sein und ich hab ihn auch probiert, aber ist einfach immer noch nciht so mein Ding… ;)
Nach dem Mittagessen gings dann noch eine Stunde lang an den Abstieg und danach sassen wir erschoepft aber schwer Beeindruckt von dem Erlebten und Gesehenem in unserem Boot in Richtung Copacabana.
Kati hat sich an dem Tag einen richtig ueblen Sonnenbrand zugezogen, sodas ihr Gesicht angeschwollen ist und Blasen bekommen hat und so…das war wirklich heftig. An dem Abend haben wir bis auf Abendessengehen gar nichts mehr gemacht und sind relativ frueh schlafen gegangen, da wir wirklich total erschoepft waren.
Tag 3
Heute konnten wir dann etwas laenger schlafen, denn Fruehstueck gab es erst um 10. Danach konnten wir uns dann so beschaeftigen, wie wir Lust hatten. Einige waren angeln, einige ausreiten, Christina, Greta und ich sind noch mal nach Copacabana gelaufen um ein paar Andenken zu kaufen und auch mal den Teil ausserhalb der Touristenstrassen zu erkunden, was wirklich ein riesiger Unterschied ist, da die Haeuser auf einmal viel heruntergekommener und die Strassen viel dreckiger sind. Wir hatten aber nicht mehr so viel Zeit, da wir schon um 3 Uhr wieder nach Hause gefahren sind und ja auch noch packen mussten und so.Jetzt sitze ich hier und es ist schon 11 Uhr, weil ich so lange an diesem Bericht gesessen hab. Werd jetzt auch mal schlafen gehen, denn das Wochenende war anstrengend und ich bin wirklich muede…und Morgen ist ja auch schon wieder Schule ;(
Also machts gut und vergesst mich nicht,
Eure Rika:-D
Samstag, 1. März 2008
der 15. Geburtstag
Irgendwie kam ich mir vor, als waere ich doch irgendwie nach Amerika gegangen und nicht etwa nach Bolivien :D
Zu nem 15. Geburtstag geht man hier, wie ich ja schon geschrieben habe in Kleid bzw Anzug und total augetakelt. Der Friseurbesuch vorher, gehoert fuer Maedchen dazu, also bin ich mit Cami gestern da gewesen um mir die Haare machen zu lassen. Der ganze Friseursalon war uebrigens voll von Maedchen, die sich fuer den Geburtstag Haare und Naegel und was weiss ich, was noch machen lassen haben.
Um 9 Uhr sind wir dann also mit dem Taxi in Richtung 15. Geburtstag gefahren. Der Eingang war mit Tuerstehern bewacht, die die Eintrittskarten kontrolliert haben und das war in so nem ganz grossen Haus und alles war total Ballartig aufgemacht. Mit Kronleuchtern und riesigen Bildern und so...alles sehr sehr prunkvoll! Mit Ballsaal und so. Alles war farblich auf die offensichtliche Lieblingsfarbe von Marina (dem Geburtstags"kind") abgestimmt: gruen! Die Einladungen waren weiss-gruen, die Tische und Stuehle mit weissem Stoff ueberzogen, die (Tisch-)Deko weiss-gruen, die Geburtstagstorte auch weiss gruen (und sah mehr aus wie ne Hochzeitstorte und Christina und ich standen echt ein paar Minuten davor und haben uns gefragt, ob man die ueberhaupt essen kann!) :) Die ganze Zeit sind Bedienstete rumgelaufen und haben die verschiedensten Haeppchen und Getraenke verteilt (ungewoehnlich fuer Bolivien, aber die waren ausnahmsweise mal alkoholfrei ;D)
Irgendwann kamen dann die 15 besten Freundinnen von ihr in den Saal ...einmarschiert. Jede mit Partner. Die Maedchen hatten ne Kerze in der Hand und die Jungen ne weisse Rose. Die haben sich dann alle in Reihe und gegenueber aufgestellt und als letztes kam dann Marina, in weiss-gruenem Kleid und mit Diadem auf dem Kopf, arm in arm mit ihrem Varer, der sie dann durch diesen Gang von Freunden gefuehrt hat und dann haben die Walzer getanzt und sie hat dabei die Rosen eingesammelt und die Kerzen ausgeblasen. Dabei hat es dann von der Decke weiss-gruene Ballons geregnet. Das alles war sehr bombastisch und dramatisch. Als sie dann alle Rosen eingesammelt hat, haben die anderen 15 Paare dann auch Walzer getanzt und danach wurde Champagner verteilt und auf sie angestossen und ihre Eltern haben noch ne Rede gehalten und so.. Ich kam mir vor, als waere ich auf einem dieser Sweet 16-Geburtstage von Mtv gelandet. Spaeter hat dann noch ne Band gespielt (und zwar die von meinem Gastbruder Ariel) aber da da insgesamt halt sehr viele kleine waren (ist ja klar, bei nem 15. Geburtstag) sind wir schon um ca 12 nach Hause gefahren, haben uns umgezogen und dann gings in die Disco :D
Fazit: War auf jeden Fall mal interessant sowas zu sehen, aber letztendlich sind solche 15. Geburtstage dann doch nicht so mein Fall... da gefallen mir ganz gewoehnliche Parties in Jeans doch lieber ;D
Zu nem 15. Geburtstag geht man hier, wie ich ja schon geschrieben habe in Kleid bzw Anzug und total augetakelt. Der Friseurbesuch vorher, gehoert fuer Maedchen dazu, also bin ich mit Cami gestern da gewesen um mir die Haare machen zu lassen. Der ganze Friseursalon war uebrigens voll von Maedchen, die sich fuer den Geburtstag Haare und Naegel und was weiss ich, was noch machen lassen haben.
Um 9 Uhr sind wir dann also mit dem Taxi in Richtung 15. Geburtstag gefahren. Der Eingang war mit Tuerstehern bewacht, die die Eintrittskarten kontrolliert haben und das war in so nem ganz grossen Haus und alles war total Ballartig aufgemacht. Mit Kronleuchtern und riesigen Bildern und so...alles sehr sehr prunkvoll! Mit Ballsaal und so. Alles war farblich auf die offensichtliche Lieblingsfarbe von Marina (dem Geburtstags"kind") abgestimmt: gruen! Die Einladungen waren weiss-gruen, die Tische und Stuehle mit weissem Stoff ueberzogen, die (Tisch-)Deko weiss-gruen, die Geburtstagstorte auch weiss gruen (und sah mehr aus wie ne Hochzeitstorte und Christina und ich standen echt ein paar Minuten davor und haben uns gefragt, ob man die ueberhaupt essen kann!) :) Die ganze Zeit sind Bedienstete rumgelaufen und haben die verschiedensten Haeppchen und Getraenke verteilt (ungewoehnlich fuer Bolivien, aber die waren ausnahmsweise mal alkoholfrei ;D)
Irgendwann kamen dann die 15 besten Freundinnen von ihr in den Saal ...einmarschiert. Jede mit Partner. Die Maedchen hatten ne Kerze in der Hand und die Jungen ne weisse Rose. Die haben sich dann alle in Reihe und gegenueber aufgestellt und als letztes kam dann Marina, in weiss-gruenem Kleid und mit Diadem auf dem Kopf, arm in arm mit ihrem Varer, der sie dann durch diesen Gang von Freunden gefuehrt hat und dann haben die Walzer getanzt und sie hat dabei die Rosen eingesammelt und die Kerzen ausgeblasen. Dabei hat es dann von der Decke weiss-gruene Ballons geregnet. Das alles war sehr bombastisch und dramatisch. Als sie dann alle Rosen eingesammelt hat, haben die anderen 15 Paare dann auch Walzer getanzt und danach wurde Champagner verteilt und auf sie angestossen und ihre Eltern haben noch ne Rede gehalten und so.. Ich kam mir vor, als waere ich auf einem dieser Sweet 16-Geburtstage von Mtv gelandet. Spaeter hat dann noch ne Band gespielt (und zwar die von meinem Gastbruder Ariel) aber da da insgesamt halt sehr viele kleine waren (ist ja klar, bei nem 15. Geburtstag) sind wir schon um ca 12 nach Hause gefahren, haben uns umgezogen und dann gings in die Disco :D
Fazit: War auf jeden Fall mal interessant sowas zu sehen, aber letztendlich sind solche 15. Geburtstage dann doch nicht so mein Fall... da gefallen mir ganz gewoehnliche Parties in Jeans doch lieber ;D
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